Wie beweglich sollte man sein?


In der Regel kann man sich bei dem wünschens­werten Maß von Be­weg­lich­keit an Schul­kin­dern ori­en­tieren, die noch be­weg­liche und elas­ti­sche Struk­turen auf­weisen.

Doch vor allem durch ein­sei­tige Be­las­tungen der Mus­ku­latur kommt es über Jahre zu Be­weg­lich­keitseinschränkungen, die zu an­fangs oft un­be­merkt bleiben. Die Folgen werden ir­gend­wann später viel­fach als (chro­ni­scher) Schmerz spürbar.



Auch durch Un­fal­ler­eig­nisse kann die Be­weg­lich­keit plötz­lich ein­ge­schränkt werden:



Ab einer be­stimmten Kraft­wir­kung wird der Bin­de­ge­web­s­ap­parat im Muskel blitz­schnell ak­ti­viert, um einer Dehnüber­las­tung oder einem Zerreißen der Mus­kel­fa­sern ent­ge­gen­zu­wirken. Dieses Bin­de­ge­webe ist um ein Viel­fa­ches stärker als der Muskel selbst. Die Mus­kel­fa­sern werden un­be­weg­lich und schützen den Körper vor wei­terer Be­we­gung und Ver­let­zung. Diese Blo­ckade löst sich nun leider meist nach dem Un­fall nicht wieder von al­leine auf, da sie un­be­wusst re­flex­ge­steuert ist. Sie ist pal­pa­to­risch tastbar und fühlt sich wie eine stark ge­spannte, harte Fa­ser­struktur an. Hier­durch kommt es zu Be­we­gungs­ein­schränkungen und Funk­ti­ons­de­fi­zite, die in den be­reits be­schrie­benen Muskel-Schmerz-Kreis­lauf münden. 

Der­ar­tige Be­weg­lich­keits­de­fi­zite sind mit der dem Kon­zept der Biokinematik be­han­delbar - nicht zu­letzt auch eine her­vor­a­gende Pro­phy­laxe gegen Ar­throse.

 

Das Alter des Pa­ti­enten spielt übri­gens bei der Wie­der­her­stel­lung der natürli­chen Be­weg­lich­keit eine stark un­ter­ge­ord­nete Rolle.

 

Viel Freude bei Üben der Be­weg­lich­keit - es lohnt sich !


 

Über­sicht der FAQ: