Warum ist die Bandscheibe kein Stossdämpfer?
Aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften (Füllvolumen bleibt gleich) leitet sie Stöße eher ungebremst weiter. Die Stoßdämpfung erfolgt in Wirklichkeit und damit entgegen der derzeit noch üblichen medizinischen Fachmeinung durch Muskelanspannung, je nach Körperposition hauptsächlich im Fuß, dem angewinkelten Kniegelenk, sowie im S-förmigen Verlauf der Wirbelsäule.
Hierdurch kann die Stossdämpfung auch wohldosiert und Bewegungen gezielt abgebremst werden. Eine passive Struktur wie die Bandscheibe kann dies nicht leisten und hat hingegen die wichtige Aufgabe, die Rumpf-/Kopfbewegung überhaupt erst zu ermöglichen und die Wirbelkörper in jeder Körperposition optimal als Einheit miteinander zu verbinden. Je mehr Wirbelkörper und Bandscheiben ein Wirbeltier hat, umso beweglicher ist es.
Aus diesem Grund verfügen auch Fische über Bandscheiben. Der Sinn als Stossdämpfer ist im Wasser bei Schwerelosigkeit nicht gegeben.
Die bei Menschen gemessene Größenminderung zum Abend hin ist daher eine Folge der zunehmenden Verkrampfung/Einsteifung durch einseitige Tätigkeiten (Sitzen!) und führt zu einer stärkeren Krümmung im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule. Nachts im Schlaf wird Energie getankt und man ruht sich aus - die eigentliche Körpergröße kehrt zurück.
Übersicht der FAQ:
Eine Auswahl an Fragen / Antworten (Menüpunkt Wissenswertes)
Beschaffenheit und Training eines Muskels
Warum ist die Bandscheibe kein Stossdämpfer?
Kann die Bandscheibe selbst schmerzen?
Welche Fehlhaltung bringt der Büroalltag mit sich?
Gibt es unterschiedlich lange Beine?
Wie beweglich sollte man sein?
Ein Muskel besteht aus vielen einzelnen Muskelfasern. Jede Faser ist aus vielen kleinen Getriebeelementen aufgebaut (Sarkomeren), welche die eigentliche Bewegung durchführen. In einem Muskeltraining oder im Fitness k...
Aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften (Füllvolumen bleibt gleich) leitet sie Stöße eher ungebremst weiter. Die Stoßdämpfung erfolgt in Wirklichkeit und damit entgegen der derzeit noch übli...
Nein.
Die Bandscheibe selbst ist nicht mit dem Nervensystem verbunden. Eine Reizübermittlung an das Gehirn (Schmerz) kann durch sie somit nicht stattfinden. Entgegen der derzeitigen schulmedizinischen Auffassung ist die Bandscheibe n...
Beim Sitzen am Computer werden meist beide Arme aufgelegt, die Schultern hochgezogen und der Kopf nach vorne geschoben. Hierdurch wird der Hals abgewinkelt, der Schwerpunkt des Kopfes ruht somit auf dem Brustbein und nicht mehr ens...
Angeborene (echte) Beinlängenunterschiede sind sehr selten. Allerdings gibt es zahlreiche Beinlängenunterschiede, die sich aus einem Beckenschiefstand heraus ergeben und Folge einer muskulären Verspann...
In der Regel kann man sich bei dem wünschenswerten Maß von Beweglichkeit an Schulkindern orientieren, die noch bewegliche und elastische Strukturen aufweisen.
Doch vor allem durch einseitige Belastungen der Muskulatur kommt ...


